Wayna Fanes

Schamanische Weisheit der Anden und mythische Kraft der Dolomiten

Die Wayna Fanes Tradition und die Gruppe „Dolomiten Ayllu“

„Wayna“ bedeutet „jung“ auf Quechua, der Sprache der Anden. „Fanes“ bezieht sich auf die gleichnamige Berggruppe in den Dolomiten und die Überreste eines der großen Mythen der Menschheit, die sich in dieser Gegend erhalten haben. Dieser Mythos erzählt von einem blühenden, friedlichen Reich, das seine tiefe Verbindung mit der Erde und ihren Wesen pflegte und dann unterging, als diese Verbindung vernachlässigt und spirituelle Kraft missbraucht wurde. Er spricht aber auch von einer Wiederkehr dieses „Shambala“ der Dolomiten in der „Verheißenen Zeit“.

Was heute die Wayna Fanes Tradition ist, geht zurück auf die langjährige Arbeit der Gruppe „Dolomiten Ayllu“, geleitet und gegründet von Waltraud Hönes. Wir nennen uns “Ayllu“ (ausgesprochen „Aju“) in Anlehnung an eine ursprüngliche andine Form des Zusammenlebens auf der Basis von „Ayni“, dem ethischen Prinzip der Wechselseitigkeit oder des „heute für mich, morgen für dich“. Seit dem Jahr 2000 haben wir mit Ritualen der Wechselseitigkeit eine intensive Beziehung zu unserer Landschaft und ihren Wesen aufgebaut, die uns wiederum in Ayni die Kraft für unsere schamanische Arbeit zur Verfügung stellen.Mit unseren Zeremonien für die Heilung der Beziehung zwischen Mutter Erde und ihren Kindern, schamanischen Pilgerschaften und transpersonaler Seelen- Entwicklungsarbeit verstehen wir uns als Wegbereiter /-innen der „Verheißenen Zeit“.

Die Wayna Fanes Tradition versteht sich keineswegs als regional gebunden; sie kann in jeglicher Landschaft in der ihr und ihren Bewohnern entsprechenden Form gelebt werden. Die Dolomiten sind ihr Ursprungsort und Kraftzentrum, doch von dort kann sie in alle Himmelsrichtungen fliegen

Mehr Informationen unter: www.waynafanes.org