Biorelativität

Die telepathische Kommunikation zwischen Mensch und Erde bezeichnen wir als Biorelativiät. Es geht dabei um Einflussnahme auf die Folgen von Naturereignissen wie Wirbelstürmen, Vulkanausbrüchen und Erdbeben. Biorelativität hat es in der Gestalt schamanistischer Methode schon immer gegeben – die Ureinwohner Amerikas beteten um Regen, biblische Gestalten um günstiges Wetter, oder denken wir an die Kachina Tänze der Hopi Indianer, die ebenfalls um günstigere Wetterbedingungen in der Aussaat- und Wachstumszeit sorgen sollten.

Aber in der modernen westlichen Welt mit ihrer rationalen Prägung finden die schamanistischen Praktiken der Biorelativiät keine allgemeine Anerkennung mehr, einfach weil die Erde nicht mehr als Lebewesen gesehen wird und Kommunikation mit etwas Unbelebtem für unmöglich gehalten wird. Die Welt hat jedoch in den letzten 25 Jahren einen Bewusstseinswandel erlebt, und manche sind Zeugen eines wichtigen Markierungspunkts dieses Wandels geworden, der sogenannten harmonischen Konvergenz des Jahres 1987. Diese harmonische Energiekonvergenz läutete eine neue Phase in die Evolution der Erde und zum Kosmos ein. Wir lassen jetzt gelten, dass uns Menschen ein Austausch mit der lebendigen Erde möglich ist, ja sogar dass dieser lebendige Planet in einer energetischen Beziehung zur Galaxis steht.

Es zeichnet sich ab, dass die Erde über ein Rückkopplungs- oder Feedback-System verfügt: Sie antwortet uns. Wir leben auf diesem wunderbaren Planeten, dessen Biosphäre mit all ihren biologischen und energetischen Systemen leider gänzlich von der Behandlung abhängig ist, die wir der Umwelt, den anderen Lebensformen und der Erde insgesamt angedeihen lassen. Wirbelstürme, Überschwemmungen, Orkane und andere Ereignisse dieser Art können Antworten der Erde auf das Verhalten vom Menschen sein.

(Auszug aus dem Buch von David K. Miller: GAIA-Verbundenheit)